Wie gut geht es Deutschland? Die wichtigsten Konjunkturdaten der KW 13
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Wie gut geht es Deutschland? Die wichtigsten Konjunkturdaten der KW 13

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Arcan Askin

Nach der Super-Woche der Notenbanken kehrt etwas Ruhe an der Zinsfront ein. Der Fokus der Anleger richtet sich in der Kalenderwoche 13 auf eine Reihe wichtiger Stimmungsindikatoren aus Deutschland, der Eurozone und den USA. Diese geben Aufschluss über die aktuelle Verfassung und die zukünftigen Erwartungen der Unternehmen.

Dienstag, 24. März: Flut an Einkaufsmanagerindizes

Der Dienstag steht ganz im Zeichen der Einkaufsmanagerindizes (EMI). Dieser Indikator basiert auf einer monatlichen Umfrage unter Einkaufsmanagern und misst die geschäftliche Aktivität. Ein Wert über 50 deutet auf Wachstum (Expansion) hin, während ein Wert unter 50 auf eine schrumpfende Wirtschaft (Kontraktion) hindeutet.

Den Anfang macht Deutschland mit den HCOB Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe (Vorwert: 50.90), den Dienstleistungssektor (Vorwert: 53.50) und dem daraus resultierenden Gesamtindex (Vorwert: 53.20). Kurz darauf folgen die Pendants für die gesamte Eurozone. Hier wird für das verarbeitende Gewerbe ein Rückgang von 50.80 auf 49.50 erwartet, was auf eine Kontraktion hindeuten würde. Für den Dienstleistungssektor wird ein leichter Rückgang von 51.90 auf 51.00 prognostiziert.



Am Nachmittag folgen die S&P Global Einkaufsmanagerindizes aus den USA für das verarbeitende Gewerbe (Vorwert: 51.60) und den Dienstleistungssektor (Vorwert: 51.70). Zudem werden die US-Einzelhandelsumsätze (Monat, Vorwert: -0.20 Prozent) veröffentlicht, die ein wichtiger Indikator für die Konsumfreude der US-Bürger sind.

Mittwoch, 25. März: ifo-Geschäftsklima und BoJ-Protokoll

In der Nacht zum Mittwoch wird das Sitzungsprotokoll der Bank of Japan (BoJ) veröffentlicht, das tiefere Einblicke in die jüngsten geldpolitischen Diskussionen der japanischen Notenbanker gewährt.

Am Vormittag richtet sich der Blick auf Deutschland und den ifo-Geschäftsklimaindex. Dieser gilt als wichtigster Frühindikator für die deutsche Wirtschaft und basiert auf einer Umfrage unter rund 9.000 Unternehmen. Für den Hauptindex wird ein Rückgang von 88.60 auf 86.30 Punkte erwartet. Ein fallender Wert signalisiert eine pessimistischere Stimmung in den deutschen Chefetagen. Auch die Komponenten Geschäftsaussichten (Vorwert: 90.50, Prognose: 86.00) und aktuelle Beurteilung (Vorwert: 86.70, Prognose: 86.00) werden mit Spannung erwartet.

Freitag, 27. März: US-Verbrauchervertrauen

Zum Wochenausklang werden die finalen Daten zum Uni-Michigan-Verbrauchervertrauen aus den USA veröffentlicht. Dieser Index misst die Stimmung und die Erwartungen der US-Verbraucher. Für den Hauptindex wird ein Wert von 55.50 erwartet (Vorwert: 55.50). Besonders beachtet werden die Inflationserwartungen der Verbraucher auf Sicht von einem Jahr (Vorwert: 3.40 Prozent, Prognose: 3.40 Prozent) und fünf Jahren (Vorwert: 3.20 Prozent, Prognose: 3.20 Prozent), da diese für die US-Notenbank Fed eine wichtige Rolle spielen.

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Arcan Askin

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