"HOTTEST in the WORLD": Trump kauft DIESE Aktien im Sommer
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"HOTTEST in the WORLD": Trump kauft DIESE Aktien im Sommer

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Simeon Koch

Das Wichtigste in Kürze

  • Trump bezeichnet Micron erneut als „heiße“ Aktie – und hält sie selbst.
  • Im Juni wurden Trumps Investmentkonten mit 1051 Transaktionen umgeschichtet.
  • Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus tätigte er mehr als 21 000 Wertpapiergeschäfte.

Guten Morgen!

Donald Trump hat den Speicherchip-Giganten und KI-Shootingstar Micron Technology wieder einmal als eine der „heißesten“ Aktien der Welt bezeichnet. Pikant: Der US-Präsident hat laut älteren Offenlegungen seines Portfolios schon länger in Micron investiert. Gleichzeitig zeigen neue Dokumente, dass sein Depot allein im Juni mehr als 1000 Transaktionen ausführte. Trump setzt dabei auf eine Reihe spannender Titel aus den Sektoren KI, Zahlungsdienstleistungen und Krypto.

Trump liebt Micron – und besitzt die Aktie selbst

Trump lobte Micron vor wenigen Tagen erneut öffentlich (wie schon im März und Juli) und verwies dabei auf die geplanten Milliardeninvestitionen des Unternehmens in den USA. Der Konzern will unter anderem zehn Milliarden Dollar in ein neues Forschungszentrum für KI-Speicher in Boise investieren. Hinzu kommt eine bereits angekündigte Investitionszusage von 250 Milliarden Dollar in die US-Produktion bis 2035. Trump bezeichnete Micron deshalb erneut als eine der „HOTTEST“ Companies der Welt.


Donald Trumps Micron-Faible ist bemerkenswert. Seit März schmeichelt der US-Präsident dem US-Chipriesen beinahe ununterbrochen. Diesmal geht es um Milliarden.


Für Micron kommt das Lob zu einem Zeitpunkt, an dem das Geschäft mit Speicherchips boomt. Vor allem der Ausbau von Rechenzentren für künstliche Intelligenz treibt die Nachfrage nach DRAM und High Bandwidth Memory (HBM). Nvidia hatte zuletzt seine Lieferverpflichtungen für Speicher auf 279 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt. Nvidia-Finanzchefin Colette Kress warnte zugleich, dass die angespannten Speicherpreise mindestens bis ins Geschäftsjahr 2028 anhalten könnten.

Auch an der Börse macht sich die Entwicklung bemerkbar. Micron legte am Mittwoch um knapp 2.5 Prozent zu und liegt auf Monatssicht gut 15 Prozent im Plus. Mit rund 956 Dollar ist die Aktie allerdings noch deutlich vom Rekordhoch von mehr als 1130 Dollar entfernt, das im Juni erreicht wurde. Für Anleger ist damit entscheidend, ob der aktuelle Speicherboom die hohen Erwartungen an Micron und die gesamte KI-Infrastruktur dauerhaft rechtfertigen kann.

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Trump hat Micron zudem nicht nur einmal hervorgehoben. Bereits im März sagte er nach einem Treffen mit Konzernchef Sanjay Mehrotra, Micron sei eines der „heißesten“ Unternehmen. Im Mai bezeichnete er das Unternehmen als „great“, Anfang Juli folgte erneut das Prädikat „HOTTEST“. Besonders bemerkenswert ist das, weil Trump selbst Micron-Aktien besitzt. Laut seinen Finanzangaben hielt er zuletzt Aktien im Wert von bis zu 6.65 Millionen Dollar und hatte im März weitere Anteile im Wert von bis zu 550 000 Dollar gekauft.

Trump verkauft Meta und kauft Berkshire, Visa und Mastercard

Micron ist allerdings nur ein Teil der Investmentaktivitäten des Präsidenten. Eine im August veröffentlichte Finanzoffenlegung zeigt, dass Trumps Investmentkonten allein im Juni 1051 Transaktionen durchführten. Das Gesamtvolumen lag zwischen 78.1 und 263.1 Millionen Dollar. Dabei wurden Aktien, Anleihen und ETFs gekauft und verkauft. Die Käufe beliefen sich auf mehr als 49 Millionen Dollar, die Verkäufe auf mindestens 28.5 Millionen Dollar.


Allein im Juni gab es in Trumps Depot satte 1051 Transaktionen. Interessant: Der US-Präsident kauft Berkshire Hathaway, wo Warren Buffetts Nachfolger erstmals seit 2022 groß einkauft.


Zu den auffälligsten Umschichtungen gehörte der Verkauf von Meta- und Motorola-Aktien im Wert von jeweils zwischen einer und fünf Millionen Dollar. Gleichzeitig wurden in derselben Größenordnung Berkshire Hathaway, Cintas, Visa und Mastercard gekauft. Die größte einzelne Transaktion war der Verkauf von Vanguard Dividend Appreciation ETF-Anteilen im Wert von fünf bis 25 Millionen Dollar. Am selben Tag kaufte Trump unter anderem Aktien von Home Depot und Fidelity National Information Services.

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Auch bei anderen Titeln änderte sich das Bild mehrfach. Bei Palantir wurde zunächst gekauft, anschließend wurden größere Positionen verkauft und später wieder kleinere Käufe getätigt. Hinzu kamen Käufe von RTX sowie Transaktionen bei Northrop Grumman und Coinbase. Auf ETF-Seite landeten unter anderem der iShares U.S. Treasury Bond ETF und ein Technologie-ETF im Portfolio. Das Muster zeigt: Es handelt sich nicht um einzelne Wetten, sondern um eine umfangreiche laufende Umschichtung.

21 000 Trades in einem Jahr – Trumps einzigartiger Kaufrausch

Noch größer wird die Dimension beim Blick auf Trumps erstes Jahr im Weißen Haus. Nach einer Auswertung seiner jährlichen Finanzangaben wurden mehr als 21 000 Wertpapiertransaktionen gemeldet. Das Vermögen in den Investmentkonten lag bei mindestens 858 Millionen Dollar und verteilte sich auf Beteiligungen an rund 1600 Unternehmen. Zum Vergleich: Joe Biden kam während seiner gesamten Präsidentschaft auf lediglich 13 Aktiengeschäfte.

Die hohe Zahl der Transaktionen ist für sich genommen kein Beleg dafür, dass Trump persönlich über einzelne Käufe und Verkäufe entscheidet. Das Weiße Haus betont, seine Investmentkonten würden von unabhängigen Vermögensverwaltern geführt. Gleichzeitig befinden sich darunter zahlreiche Unternehmen, die von politischen Entscheidungen, staatlichen Aufträgen oder Trumps öffentlicher Kommunikation betroffen sind – darunter Palantir, Nvidia, Intel, Boeing und RTX. Genau diese Überschneidung macht Trumps Portfolio politisch ungewöhnlich und erklärt die anhaltende Debatte über mögliche Interessenkonflikte.

An den Märkten richtet sich der Blick unterdessen wieder stärker auf die Konjunktur und die geopolitische Lage. Der S&P 500 stieg am Mittwoch leicht auf 7 666 Punkte, der Nasdaq-100 notiert bei 29 143 Punkten ebenfalls moderat im Plus. Bitcoin kratzt am Morgen wieder an der Marke von 78 000 Dollar, Ethereum steht über 2400 Dollar. Gold gewinnt 1.2 Prozent auf 4469 Dollar. Beim Ölpreis geht es dagegen zurück: WTI nähert sich 90 Dollar, nachdem Gerüchte über einen Plan Trumps aufgekommen sind, den Iran-Krieg einseitig zu beenden.


HKCM-Gewinner und -Verlierer

Wertsteigerung am vergangenen Handelstag in Prozent

 

Dell Technologies

+15.81

Endeavour Silver

+8.15

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Palantir

-5.81

Crowdstrike

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