HKCM-Wochenvorschau: Wichtige Wirtschaftsdaten in den USA, der Eurozone und Japan
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HKCM-Wochenvorschau: Wichtige Wirtschaftsdaten in den USA, der Eurozone und Japan

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Arcan Askin

In den USA, der Eurozone und Japan stehen diese Woche wichtige Wirtschaftsdaten an, die wir im Folgenden genauer betrachten.

Deutschland: Konjunkturdaten und Handelsbilanz

Zum Wochenauftakt wurden in Deutschland bereits wichtige Konjunkturdaten veröffentlicht. Die Handelsbilanz wies einen Überschuss von 20.7 Milliarden Euro aus, während die Industrieproduktion im Januar um zwei Prozent gestiegen ist. Auf Jahresbasis bleibt die Entwicklung jedoch rückläufig, mit einem Rückgang von gut drei Prozent. Diese Zahlen zeigen, dass Europas größte Volkswirtschaft weiterhin mit Herausforderungen in der Industrieproduktion zu kämpfen hat

Japan: BIP-Wachstum im Fokus 

Am Dienstag, dem 11. März 2025, veröffentlicht Japan sein Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das vierte Quartal. Der bisherige Wert lag bei 0.7 Prozent, und Analysten erwarten keine Veränderung. Das Wachstum des BIP gibt Aufschluss über die wirtschaftliche Entwicklung und beeinflusst Investitionsentscheidungen sowie die Geldpolitik der Bank of Japan. Eine stabile Entwicklung könnte den Yen stützen, während eine negative Überraschung Druck auf die Zentralbank ausüben könnte, ihre expansive Geldpolitik beizubehalten.

Eurozone: Lagardes Rede gibt Hinweise auf Zinspolitik 

Am Mittwoch, dem 12. März 2025, steht eine Rede von EZB-Präsidentin Christine Lagarde auf der Agenda. Die Marktteilnehmer werden ihre Äußerungen genau analysieren, um Hinweise auf die künftige geldpolitische Ausrichtung der Europäischen Zentralbank zu erhalten. Angesichts der zuletzt hartnäckigen Inflation und des moderaten Wirtschaftswachstums könnte Lagarde eine vorsichtige Haltung signalisieren, was Auswirkungen auf den Euro sowie die europäischen Anleihemärkte haben könnte.

USA: Inflationsdaten als geldpolitischer Wegweiser 

Ebenfalls am Mittwoch werden in den USA die neuesten Verbraucherpreisindizes (CPI) veröffentlicht. Diese Daten sind von zentraler Bedeutung für die Zinspolitik der Federal Reserve:

  • Der CPI ex. Nahrungsmittel & Energie (Jahr) lag zuletzt bei 3.3 Prozent und wird nun auf 3.2 Prozent prognostiziert.
  • Der CPI (Monat) wird voraussichtlich von 0.5 Prozent auf 0.3 Prozent sinken.
  • Der CPI ex. Nahrungsmittel & Energie (Monat) soll von 0.4 Prozent auf 0.3 Prozent zurückgehen.
  • Der CPI (Jahr) wird auf 2.9 Prozent geschätzt, nach zuvor 3.0 Prozent.

Ein Rückgang der Inflation könnte den Druck auf die Federal Reserve verringern, die Zinsen auf einem hohen Niveau zu halten. Sollte die Inflation jedoch über den Erwartungen liegen, könnten die Märkte ihre Zinssenkungserwartungen nach hinten verschieben, was sich negativ auf Risiko-Assets und positiv auf die Stärke des US-Dollars auswirken könnte.

Kanada: Zinsentscheidung der BoC im Fokus 

Am Mittwoch um 14:45 Uhr veröffentlicht die Bank of Canada (BoC) ihren geldpolitischen Begleittext sowie die Zinsentscheidung. Der aktuelle Leitzins liegt bei drei Prozent, eine Senkung auf 2.75 Prozent wird erwartet. Eine Lockerung der Geldpolitik könnte den kanadischen Dollar unter Druck setzen, während eine Zinspause oder eine restriktive Haltung der BoC zu einer Erholung führen könnte. In der anschließenden Pressekonferenz werden Anleger besonders auf Hinweise zu zukünftigen Zinsbewegungen achten.

USA: Produzentenpreise als Inflationsindikator 

Am Donnerstag, dem 13. März 2025, wird der Erzeugerpreisindex (PPI) ohne Energie und Nahrungsmittel (Kerninflation) veröffentlicht. Dieser Wert zeigt, wie sich die Produktionskosten für Unternehmen entwickeln und dient als Frühindikator für die Verbraucherpreise. Der letzte Wert lag bei 3.6 Prozent, eine neue Prognose steht noch aus. Steigende Produzentenpreise könnten darauf hindeuten, dass der Inflationsdruck anhält, was die geldpolitische Straffung der Fed verlängern könnte.

Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Woche!

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Arcan Askin

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