HKCM-Wochenrückblick: Disney kauft Hulu, Switch 2 bricht Rekorde, Shopify akzeptiert Krypto, Angriff auf Iran schockt Märkte und Adobe mit Rekordumsatz
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HKCM-Wochenrückblick: Disney kauft Hulu, Switch 2 bricht Rekorde, Shopify akzeptiert Krypto, Angriff auf Iran schockt Märkte und Adobe mit Rekordumsatz

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Carlo Schmid

Montag: Disney sichert sich Hulu komplett

Disney hat den Kauf des letzten Anteils von NBCUniversal an der Streamingplattform Hulu abgeschlossen und dafür zusätzlich 438.7 Millionen US-Dollar gezahlt. Damit besitzt Disney nun 100 Prozent von Hulu. Der Deal ermöglicht es dem Medienriesen, Hulu stärker mit seinen anderen Diensten wie Disney+ und dem geplanten ESPN-Streamingangebot zu verknüpfen, erklärte CEO Bob Iger.

Hintergrund: Bereits 2019 hatte Comcast, der Mutterkonzern von NBCUniversal, vereinbart, seine 33-Prozent-Beteiligung an Disney zu verkaufen. Grundlage war eine Mindestbewertung von 27.5 Milliarden Dollar. Hulu zählt derzeit knapp 55 Millionen Abonnentinnen und Abonnenten und ist bekannt für Serien wie „The Bear“. Für Comcast hat sich der Einstieg ausgezahlt: Laut eigener Aussage brachte Hulu rund 10 Milliarden Dollar ein.

Dienstag: Nintendo Switch 2 bricht alle Rekorde 

Nintendo hat mit der Switch 2 den erfolgreichsten Konsolenstart seiner Firmengeschichte hingelegt: Innerhalb von nur drei Tagen gingen weltweit 4.7 Millionen Einheiten über die Ladentheke. Besonders in den USA, Japan und Europa war die Nachfrage riesig. Die neue Konsole punktet mit verbesserter Grafik, längerer Akkulaufzeit und einem neuen Zelda-Titel, der viele Fans direkt zum Kauf bewegte.

Nintendo setzt damit seine Erfolgsserie fort. Schon die erste Switch war ein Verkaufsschlager mit über 139 Millionen verkauften Geräten seit 2017. Der starke Start der Switch 2 zeigt, genauso wie der virale Trailer für GTA6, dass der Gaming-Boom anhält, auch in einem Markt, der zunehmend von Mobile-Games und Abo-Diensten geprägt ist. Analysten sehen darin ein starkes Signal für Nintendos Strategie, auf klassische Konsolenerlebnisse zu setzen.

Mittwoch: Shopify kooperiert mit Coinbase und Stripe 

Shopify hat am Mittwoch angekündigt, künftig Zahlungen in der Kryptowährung USDC zu akzeptieren. In Zusammenarbeit mit Coinbase und Stripe startet das E-Commerce-Unternehmen sein bisher größtes Krypto-Projekt. Zunächst sollen ausgewählte Händler in den USA und Europa mitmachen können, eine Ausweitung auf alle Shopify-Nutzer ist geplant.

Stablecoins wie USDC sind an den US-Dollar gekoppelt und sollen schnelle, kostengünstige Zahlungen ermöglichen. Für Shopify bedeutet das nicht nur Innovation im Zahlungsverkehr, sondern auch einen klaren Schritt Richtung Zukunft des Onlinehandels. Der Deal fällt in eine Zeit, in der auch Tech-Giganten wie Apple, Meta und Google an Krypto-Zahlungen tüfteln und die US-Politik intensiv über neue Regeln für digitale Währungen verhandelt.

Donnerstag: Israels Angriff auf Iran schockt Märkte: Ölpreis springt, Aktien brechen ein

Israel hat am Donnerstag einen Luftschlag gegen Iran durchgeführt und laut eigenen Aussagen eine präventive Aktion gegen Teherans Atompläne durchgeführt. Die Reaktion an den Finanzmärkten ließ nicht lange auf sich warten: Der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq verloren jeweils über 1 Prozent, während der Ölpreis um über 8 Prozent stieg. Auch Gold legte deutlich zu.

Iran ist der drittgrößte Ölproduzent innerhalb der OPEC+, was den drastischen Anstieg der Ölpreise erklärt. Ein Gegenschlag Irans gilt als wahrscheinlich, während die USA betonen, nicht an der Aktion beteiligt gewesen zu sein. Der Vorfall sorgt für Unruhe an den Börsen weltweit und sorgt für geopolitische Unsicherheiten. In solchen Zeiten suchen Anleger häufig Sicherheit und investieren in Gold.

Freitag: Adobe mit Rekordumsatz dank KI 

Adobe hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2025 einen Rekordumsatz von 5,87 Milliarden US-Dollar erzielt – ein Plus von 11 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Gewinn pro Aktie stieg auf 5,06 US-Dollar (non-GAAP). Aufgrund dieser starken Entwicklung hebt Adobe nun seine Jahresprognose für Umsatz und Gewinn an.

Treiber des Erfolgs war vor allem der KI-Bereich: Adobe investiert massiv in Künstliche Intelligenz, um sowohl Kreativprofis als auch Unternehmen neue Tools zu bieten. Besonders gefragt sind Cloud-basierte Abo-Modelle, die stetige Einnahmen sichern. Mit über 2 Milliarden US-Dollar operativem Cashflow zeigt sich das Geschäft äußerst stabil – und bestätigt die strategische Ausrichtung auf digitale Dienstleistungen.

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Carlo Schmid

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