HKCM-Wirtschaftskalender: Inflationsdaten und BIP KW 46/2025
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HKCM-Wirtschaftskalender: Inflationsdaten und BIP KW 46/2025

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Arcan Askin

Nach einer ereignisreichen Woche blicken die Finanzmärkte nun auf eine Reihe entscheidender Inflations- und Wachstumsdaten. Insbesondere die Verbraucherpreise aus den USA und Deutschland werden genauestens analysiert, da sie als wichtiger Gradmesser für zukünftige Zinsentscheidungen der Notenbanken Federal Reserve und Europäische Zentralbank gelten. Zudem geben neue Konjunkturdaten aus China und der Eurozone weiteren Aufschluss über die globale Wirtschaftslage.

Dienstag: EZB-Präsidentin Lagarde eröffnet die Woche

Der Dienstag beginnt mit einer Rede von Christine Lagarde, der Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB). Ihre Äußerungen werden von den Märkten stets aufmerksam verfolgt, da sie Hinweise auf die zukünftige geldpolitische Ausrichtung der EZB geben können. Investoren erhoffen sich insbesondere Einblicke in die Einschätzung der aktuellen Inflations- und Wirtschaftsentwicklung im Euroraum.

Mittwoch: Deutsche Inflationsdaten im Blickpunkt

Am Mittwochmorgen werden die endgültigen Zahlen zum Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland veröffentlicht. Der HVPI ist die für europäische Zwecke berechnete Inflationsrate und ermöglicht einen vergleichbaren Inflationswert zwischen den EU-Mitgliedstaaten. Er ist die zentrale Messgröße für die Geldpolitik der EZB, deren primäres Ziel eine Inflationsrate von zwei Prozent ist. Ein Wert über der Prognose könnte den Druck auf die EZB erhöhen, die Zinsen länger hoch zu halten.

Donnerstag: US-Verbraucherpreise als zentrales Ereignis

Der Donnerstag steht ganz im Zeichen der US-Inflationsdaten. Veröffentlicht wird der Verbraucherpreisindex (VPI), sowohl in der Gesamtrate als auch in der Kernrate (ohne die volatilen Preise für Lebensmittel und Energie). Der VPI misst die Preisentwicklung eines repräsentativen Warenkorbs und ist der wichtigste Indikator für die Inflation in den USA. Die Entwicklung der Kernrate ist für die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) von besonderer Bedeutung. Höher als erwartete Werte könnten die Zinssenkungserwartungen der Märkte dämpfen.

Freitag: Wachstums- und Konsumdaten zum Wochenschluss

Der Freitag bringt eine Flut an wichtigen Wirtschaftsdaten aus China, der Eurozone und den USA. Den Anfang machen die Einzelhandelsumsätze (Retail Sales) und die Industrieproduktion (Industrial Production) aus China. Diese geben Aufschluss über die Stärke der Binnennachfrage und die Aktivität im Industriesektor des Landes. Am Vormittag folgen die Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) für die Eurozone, die das gesamtwirtschaftliche Wachstum der Währungsunion zeigen. Am Nachmittag runden die US-Einzelhandelsumsätze und der Erzeugerpreisindex (PPI) die Woche ab. Der PPI misst die Preisentwicklung auf Herstellerebene und gilt als Frühindikator für die Verbraucherpreisinflation.

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Arcan Askin

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