Günstigere Energie: Bitcoin erholt sich nach Venezuela-Coup
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Günstigere Energie: Bitcoin erholt sich nach Venezuela-Coup

Author

Esma Sakalli

Das Wichtigste in Kürze:

  • Bitcoin steigt auf über 91 000 US-Dollar und setzt die Jahreserholung fort.
  • Die US-Operation in Venezuela beeinflusst Ölpreise und Inflationserwartungen.
  • Anleger setzen verstärkt auf Bitcoin als liquides Risiko-Asset.

Bitcoin trotzt geopolitischem Schock und legt deutlich zu

Bitcoin hat zum Jahresauftakt 2026 ein starkes Signal gesendet. Trotz geopolitischer Spannungen steigt der Kurs spürbar. Am Sonntag kletterte die Kryptowährung wieder über die Marke von 91 000 US-Dollar und notierte zuletzt bei rund 91 500 US-Dollar, ein Plus von etwa zwei Prozent binnen 24 Stunden.

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Auch der breitere Kryptomarkt zeigte sich fest. Ethereum legte auf rund 3100 US-Dollar zu, Solana stieg auf etwa 133 US-Dollar und XRP notierte bei rund 2.08 US-Dollar. Begleitet wurde die Bewegung von der Liquidation von Short-Positionen im Volumen von rund 145 Millionen US-Dollar.

Öl, Inflation und Geldpolitik rücken in den Fokus

Ein begünstigter Faktor dieser Bewegung ist die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Spezialeinheiten in Caracas. Washington kündigte eine vorübergehende Verwaltung Venezuelas an, um die dortigen Ölreserven zu sichern. Venezuela verfügt über die weltweit größten staatlichen Ölreserven; in der Folge fielen die Ölpreise auf ein Vierjahrestief.

Marktteilnehmer erwarten zunehmend sinkende Energiepreise und eine Entspannung des Inflationsdrucks in den Vereinigten Staaten von Amerika. Diese Perspektive nährt die Hoffnung auf eine lockerere Geldpolitik der US-Notenbank. Niedrigere Zinsen wiederum erhöhen die globale Liquidität und begünstigen Risikoanlagen wie Bitcoin. Analysten betonen, dass der militärische Eingriff als abgeschlossen gilt und daher keine anhaltende Unsicherheit eingepreist wird.

Kryptowährungen als Profiteure struktureller Verschiebungen

Parallel rückt die Rolle von Kryptowährungen in Venezuela erneut in den Fokus. Sanktionen haben dort klassische Zahlungssysteme eingeschränkt, wodurch Bitcoin und andere digitale Währungen bereits an Bedeutung gewonnen haben. Marktbeobachter vermuten, dass Venezuela zur Abwicklung internationaler Transaktionen verstärkt auf Krypto-Infrastrukturen setzt.

Chartanalyse sowie Handelsmöglichkeiten

Für Investoren ist entscheidend, dass Bitcoin sich aktuell über der psychologisch wichtigen Marke von 90 000 US-Dollar festigt. Die Kombination aus sinkenden Ölpreisen, stabilen Krypto-Märkten und steigender Liquidität stärkt das Narrativ von Bitcoin als globalem, makrogetriebenem Asset. Wir veröffentlichen täglich Chartanalysen zu Bitcoin, Ethereum sowie zu den größten Altcoins nach Marktkapitalisierung

FAQ

Wie viel Energie braucht man für einen Bitcoin?

Für die Erzeugung eines Bitcoin werden im globalen Durchschnitt rund 150 000 Kilowattstunden Strom benötigt. Der Wert schwankt je nach Mining-Technologie, Energiequelle und Netzwerkschwierigkeit.

Warum verbrauchen Bitcoins so viel Strom?

Bitcoin basiert auf dem Proof-of-Work-Verfahren. Dabei konkurrieren Miner weltweit mit Rechenleistung um neue Blöcke, was hohe Strommengen erfordert, um das Netzwerk sicher und manipulationsresistent zu halten.

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Esma Sakalli

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