An erster Stelle ist folgendes festzuhalten: es heißt „Football“ und nicht „Soccer“! Unter allen kontroversen Themen ist das eine Positionierung, die wir ganz klar einnehmen und stehen damit den britischen Kollegen zur Seite. Dieser Zusammenhalt ist im Angesicht des Wertverfalls des Euros und des britischen Pfunds auch immer wichtiger. Auch das traditionell stärkere Pfund rutschte fast unter Parität mit dem US-Dollar, der dieses Jahr einfach fast alle Währungen der Welt in den Schatten stellend überrollt hat. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.
Wie geht es aber nun weiter für diese beiden Währungen? Der Euro konnte sich in den letzten Wochen nicht vor weiteren Abstiegen schützen und fiel bis in die Mitte der türkisenen Zielzone zwischen $0.97048 - $0.93090, welche wir im letzten Update vom 14.09.2022 definiert hatten. Auf diese Zielzone reagierte der Kurs mit einem deutlicheren Impuls nach Norden, was den Euro kurzzeitig wieder fast auf Parität brachte – bei $0.99997 war dann aber Schluss. Danach sank der Kurs wieder ein wenig und scheint sich hier wieder Richtung türkisener Zone zu neigen. Da die letzten Anstiege hier noch nicht überzeugend genug waren, lassen wir dem Euro nochmal die Tür für ein weiteres Anlaufen dieser Zone offen. Mit einem dortigen Tief der gleichfarbigen Welle B sollte es für die Europäische Leitwährung in Richtung $1.14948 gehen, einem wichtigen Widerstand, den es zu überwinden gilt. Ist der Kurs über dieser Marke sicher angelangt, so kristallisiert sich auch das nächste Ziel, was der Widerstand bei $1.23495 ist. Langfristig gesehen hat sich hier nichts geändert. Wir erwarten weiterhin, dass sich der Kurs in Richtung der gelben Zone zwischen $1.18739 - $1.45961 bewegt, das Hoch dieser Bewegung aber idealerweise oberhalb des Widerstands $1.25557 etabliert. Mit diesen Wertgewinnen sollte aber dann die nächste längerfristige Abwärtstour beginnen. Über möglicherweise Jahre oder Jahrzehnte sehen wir den Euro bis zwischen $0.80190 - $0.34321 sinken, ehe es dann zu Erholungen kommt. Diese sollten nicht gerade kürzer dauern als die Abstiege, jedoch kann man sich dann auf Werte von über $2 pro Euro einrichten.
Der 1-Day-Chart zum Währungspaar EUR/USD.
Der 2-Week-Chart zum Währungspaar EUR/USD.




