“Ethereum bis Januar auf 9000 Dollar”: Tom Lee hamstert weiter ETH
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“Ethereum bis Januar auf 9000 Dollar”: Tom Lee hamstert weiter ETH

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Esma Sakalli
  • BitMine baut seine Ethereum-Bestände massiv aus und hält über drei Prozent der gesamten Umlaufmenge.
  • Tom Lee erwartet dank lockerer Geldpolitik und steigender Nachfrage einen starken Anstieg bei Bitcoin und Ethereum.
  • Institutionelle Investoren sind noch nicht vollständig im Markt, könnten aber den nächsten Aufwärtsschub auslösen.

BitMine setzt auf Ethereum – und nutzt den Kursrückgang als Chance

BitMine hat seine Position im Ethereum-Markt massiv ausgebaut und in der vergangenen Woche 96 798 ETH zusätzlich erworben. Damit hält das Unternehmen nun 3.7 Millionen ETH und über drei Prozent der gesamten Umlaufmenge – mehr als jede andere Firma weltweit.

Allein in den letzten drei Tagen kaufte BitMine trotz fallender Kurse weitere Ether im Wert von fast 70 Millionen US-Dollar. Vorstandschef Tom Lee begründet diese Aggressivität mit dem anstehenden Fusaka-Upgrade der Ethereum-Blockchain, das Verbesserungen bei Skalierbarkeit, Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit bringen soll.

Die strategische Logik des Konzerns ist klar: Niedrige Kurse werden als Einstiegspunkt genutzt, um dem langfristigen Ziel näherzukommen, fünf Prozent aller existierenden ETH zu halten. Die Bestände des Unternehmens belaufen sich inzwischen auf rund 12.1 Milliarden US-Dollar, inklusive liquider Mittel und hochriskanter Moonshot-Positionen.

Makrotrends verstärken BitMines Einsatz

Gleichzeitig verweist Tom Lee auf die extrem schwache US-Industrie: Der ISM-Index liegt seit 36 Monaten unter 50 Punkten, ein historisch beispielloser Wert, der in der Vergangenheit häufig kräftige Erholungen einleitete.

Diese Kombination aus lockerer Geldpolitik, konjunkturellem Wendepunkt und technischer Stärke führt Lee zu der Prognose, dass Ethereum bis Januar 2026 auf 7000 bis 9000 US-Dollar steigen könnte. Für Bitcoin sieht er 100 000 bis 150 000 US-Dollar bis Ende 2026 – trotz der jüngsten Korrektur seiner früheren, aggressiveren Vorhersagen.

Der Kryptomarkt bleibt fragil – doch institutionelle Nachfrage steht in den Startlöchern

Während BitMine den Rücksetzer aktiv nutzt, bleibt die Stimmung im breiteren Markt gedämpft. Jeff Dorman von Arca verweist darauf, dass Großanleger wie Vanguard oder State Street „kommen, aber noch nicht operativ“ seien – eine Verzögerung, die kurzfristig zu Liquidity-Gaps und hoher Volatilität führt.

Gleichzeitig steigt das Handelsvolumen der BitMine-Aktie auf durchschnittlich 1.7 Milliarden US-Dollar pro Tag, was das starke institutionelle Interesse am Geschäftsmodell des Konzerns widerspiegelt. Der Konzern setzt deshalb alles darauf, seine Rolle als führende Ethereum-Treasury auszubauen – in Erwartung eines Marktzyklus, der laut Tom Lee „eine der besten Chancen seit Jahren“ bieten könnte.

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Esma Sakalli

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