Estée Lauder erstes Quartal 2026: EPS über Konsens
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Estée Lauder erstes Quartal 2026: EPS über Konsens

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Arcan Askin

Das Wichtigste in Kürze:

  • Estée Lauder erlöst 3712 Milliarden US-Dollar.
  • Übertrifft den EPS-Konsens um 0.25 US-Dollar.
  • Free Cashflow um 223 Prozent gestiegert.

Q3 2026 QuartalsergebnisseIst-WertSchätzung
Umsatz$3.712B$3.7B
EPS$0.91$0.66
Hautpflege$1.856B$1.94B
Make-up$1.072B$1.09B
Duft$628M$592.71M

Estée Lauder erstes Quartal 2026: Umsatz leicht über Konsens, EPS klar stärker

Estée Lauder hat im ersten Quartal 2026 die Markterwartungen übertroffen. Der Umsatz lag bei 3712 Milliarden US-Dollar und damit zwölf Millionen US-Dollar über der Analystenschätzung von 3.7 Milliarden US-Dollar. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von fünf Prozent, was in einem weiterhin selektiven Kosmetikmarkt als solide Beschleunigung zu werten ist.

Deutlich stärker fiel die Ergebnisüberraschung aus: Das bereinigte verwässerte EPS erreichte 0.91 US-Dollar nach erwarteten 0.66 US-Dollar. Damit übertraf Estée Lauder den Konsens um 0.25 US-Dollar und steigerte das EPS im Jahresvergleich um 40 Prozent. Das berichtete verwässerte EPS lag bei 0.24 US-Dollar, der Nettogewinn bei 89 Millionen US-Dollar. Die Zahlen zeigen, dass die Gewinnqualität derzeit stärker von Effizienzmaßnahmen und Margenverbesserungen getragen wird als vom reinen Umsatzwachstum.

Estée Lauder: Duft überzeugt, Hautpflege bleibt unter Konsens

Der wichtigste Wachstumstreiber war erneut das Duftgeschäft. Die Sparte erzielte berichtete Umsätze von 628 Millionen US-Dollar und lag damit klar über der Erwartung von 592.71 Millionen US-Dollar. Das entspricht einer positiven Abweichung von 35.29 Millionen US-Dollar. Im Jahresvergleich stiegen die berichteten Verkäufe um 13 Prozent, organisch um zehn Prozent. Rückenwind kam von Luxusmarken wie Le Labo, KILIAN PARIS, BALMAIN Beauty und TOM FORD sowie von neuen Lancierungen wie TOM FORD Figue Érotique und KILIAN PARIS Her Majesty.



Die Hautpflege blieb dagegen hinter den Erwartungen zurück. Der Umsatz lag bei 1856 Milliarden US-Dollar gegenüber erwarteten 1.94 Milliarden US-Dollar, eine negative Abweichung von 84 Millionen US-Dollar, trotz drei Prozent Wachstum zum Vorjahr. Positiv wirkte Mainland China mit 774 Millionen US-Dollar Umsatz, elf Prozent berichteten Zuwachs und sechs Prozent organischem Wachstum.

Analyse für Estée Lauder

Fundamental betrachtet überzeugte Estée Lauder vor allem über Cashflow und Margen. Der Free Cashflow stieg um 223 Prozent auf 891 Millionen US-Dollar, der operative Cashflow stieg um 71 Prozent auf 1.2 Milliarden US-Dollar. Die Investitionen in den ersten neun Monaten lagen bei 306 Millionen US-Dollar, während die Quartalsdividende 0.35 US-Dollar beträgt.

Der Bruttogewinn lag bei 2836 Milliarden US-Dollar, ebenso der bereinigte Bruttogewinn. Die Bruttomarge und die bereinigte Bruttomarge erreichten jeweils 76.4 Prozent, unterstützt durch 140 Basispunkte Margenausweitung. Das operative Ergebnis betrug 249 Millionen US-Dollar bei 6.7 Prozent Marge; bereinigt waren es 557 Millionen US-Dollar und 15.0 Prozent Marge. Belastend wirkten 876 Millionen US-Dollar Umsatzkosten, 2279 Milliarden US-Dollar Vertriebs- und Verwaltungskosten, 224 Millionen US-Dollar Restrukturierungskosten, 84 Millionen US-Dollar Rechtsvergleich sowie 82 Millionen US-Dollar Zinsaufwand. Die Steuerquote lag bei 50.3 Prozent, bereinigt bei 31.8 Prozent.

Elliot-Wellen-Analyse für Neste Corporation

Elliot-Wellen-Analyse Chart


Ausblick und Prognose für Estée Lauder

Für das nächste Quartal 2026 legte Estée Lauder keine konkrete Umsatz- oder EPS-Prognose vor. Für das Gesamtjahr 2026 hob das Management jedoch den Ausblick an und erwartet nun ein organisches Nettoumsatzwachstum von rund drei Prozent. Die bereinigte operative Marge soll zwischen 10.7 Prozent und 11.0 Prozent liegen, das bereinigte EPS zwischen 2.35 US-Dollar und 2.45 US-Dollar.

Für das Geschäftsjahr 2027 signalisiert Estée Lauder vorläufig ein Umsatzwachstum von drei Prozent bis fünf Prozent und eine bereinigte operative Marge von 12.5 Prozent bis 13.0 Prozent. Das Management verweist auf Beauty Reimagined, One ELC und PRGP-Kosteneinsparungen als zentrale Hebel. Für Investoren bleibt entscheidend, ob diese Programme auch bei Zöllen, Störungen im Nahen Osten und makroökonomischer Unsicherheit weiter in sichtbare Margenverbesserungen umgesetzt werden.

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