Deutsche Telekom Partnerschaft mit Black Forest Labs
Die Deutsche Telekom kooperiert mit dem Freiburger KI-Startup Black Forest Labs, um ein maßgeschneidertes KI-Modell für fotorealistische Bilder zu entwickeln. Basierend auf der Flux Pro-Technologie soll es Marketingprozesse effizienter gestalten, indem es markenkonforme Inhalte in Echtzeit erzeugt.
Das System garantiert Charakter- und Objektkonsistenz sowie präzise Farbtreue im Telekom-Magentaton. Ab Ende 2025 wird ein internes Tool für Mitarbeitende verfügbar sein, um Bilder per Texteingabe zu generieren. Die Technologie wird erstmals auf dem Mobile World Congress 2025 in Barcelona präsentiert.
Porsche kehrt zu Verbrennern und Hybriden zurück
Porsche ändert seine Strategie und setzt verstärkt auf Verbrennermodelle sowie Plug-in-Hybride. Der Kurswechsel, der Ende letzter Woche angekündigt wurde, folgt auf die sinkende E-Auto-Nachfrage, vorwiegend beim Taycan, der einen Absatzrückgang von 50 Prozent verzeichnete, und beim Macan EV. Politische Unsicherheiten und wirtschaftlicher Druck verschärfen die Lage deutlich, da die operative Marge von 18 auf 10 Prozent sinkt.
Porsche investiert rund 800 Millionen Euro in neue Antriebe und plant dazu flexible Modellplattformen, die den Einsatz von Verbrennermotoren, Plug-in-Hybriden und Elektroantrieben in einem Fahrzeugkonzept ermöglichen sollen. Trotz des Rückschritts im E-Segment bleibt das langfristige Elektroziel bestehen, jedoch mit angepasstem Tempo.
Merck in Übernahmegesprächen mit SpringWorks Therapeutics
Merck befindet sich in fortgeschrittenen Verhandlungen zur Übernahme des US-Biotechunternehmens SpringWorks Therapeutics. Ziel ist die Stärkung des Onkologie-Portfolios, nachdem Rückschläge in der Arzneimittelentwicklung die Entwicklung neuer Produkte geschwächt haben. SpringWorks verkauft Medikamente zur Behandlung von Tumor-Erkrankungen, die von der US-Arzneimittelbehörde bereits zugelassen sind.
Der Marktwert von SpringWorks beträgt rund vier Milliarden US-Dollar, getrieben durch die starke Umsatzentwicklung von Ogsiveo, das 2023 bereits 172 Millionen US-Dollar erwirtschaftete. Der Deal könnte in den kommenden Wochen abgeschlossen werden, vorbehaltlich regulatorischer Prüfungen.
Henkel optimiert Persil-Portfolio
Henkel strukturiert seine Persil-Produktlinie um, um sich stärker auf profitable Kernsegmente zu konzentrieren. In den USA wurde 2024 das Produkt ProClean Stain Fighter eingestellt und durch Advanced Clean ersetzt, was zu Kundenbeschwerden über Qualitätsprobleme bei den neuen Gel-Pods führte.
Parallel investiert Henkel in Innovationen wie Persil Activewear Clean, das 2025 als Produkt des Jahres in den USA ausgezeichnet wurde. Zudem wurde die Flüssigwaschmittel-Linie umgestellt, die laut Verbraucherfeedback weniger effektiv ist als Vorgängerprodukte. Die Portfoliobereinigung ist Teil einer umfassenden Sparstrategie und soll jährliche Einsparungen von bis zu 300 Millionen Euro erzielen.
Infineon verkauft Anleihe für Geschäftsfinanzierung
Infineon Technologies hat Ende letzter Woche eine Unternehmensanleihe im Volumen von 750 Millionen Euro mit einer Laufzeit von fünf Jahren erfolgreich platziert. Die Anleihe war mehrfach überzeichnet, was die starke Nachfrage institutioneller Investoren widerspiegelt. Die Mittel dienen der Bezahlung fälliger Schulden und der allgemeinen Geschäftsfinanzierung.
Bereits 2024 hatte Infineon eine ähnliche Anleihe über 500 Millionen Euro emittiert. Die Platzierung unterstreicht das Vertrauen in Infineons Position als führender Halbleiterhersteller im Bereich Energiesysteme und IoT. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 15 Milliarden Euro und plant, die Mittel für Investitionen in Schlüsselbereichen wie Künstliche Intelligenz und Dekarbonisierung zu verwenden.
Emirates fordert von Airbus eine Neuauflage des A380
Emirates fordert Airbus zur Neuauflage des Jumbo-Jets A380 auf, dieses Mal als effizientere A380neo-Version. Der Vorschlag des Emirates-CEOs Tim Clark sieht bis zu 25 Prozent geringeren Treibstoffverbrauch vor, dank moderner Triebwerke wie dem Rolls-Royce UltraFan und leichten Faserverbund-Bauteilen. Airbus schätzt die Entwicklungskosten jedoch auf 20 Milliarden US-Dollar und zeigt sich aktuell zurückhaltend.
Emirates bietet zwar Großaufträge an, will die Kosten aber nicht tragen. Trotz dieser Debatte bleibt Airbus fokussiert auf erfolgreiche Modelle wie den A350, während die Aktie weiterhin nahe ihrem Rekordhoch notiert. Die Produktion des A380 hatte Airbus bereits 2021 eingestellt.
Das war's schon mit dem DAX-Newsflash. Der nächste erscheint wie gewohnt am kommenden Dienstag.
Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Woche!






