BYD plant revolutionäre Batterie: 1500 Kilometer in zwölf Minuten laden
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BYD plant revolutionäre Batterie: 1500 Kilometer in zwölf Minuten laden

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Carlo Schmid

Der chinesische Elektroautohersteller BYD hat angekündigt, ab 2027 seine Fahrzeuge mit einer neuen Festkörperbatterie-Technologie auf den Markt zu bringen, die in internen Tests eine Reichweite von 1500 Kilometern mit nur zwölf Minuten Ladezeit erreicht hat. Festkörperbatterien gelten als Schlüsseltechnologie für die Zukunft der Elektromobilität. Vorteile dieser Technik sind eine höhere Energiedichte, eine geringere Brandgefahr und eine längere Lebensdauer. BYD hat über zehn Jahre in die Entwicklung dieser Technologie investiert. Die neue Batterie könnte Energiedichten von bis zu 400 Wh/kg erreichen, was fast doppelt so viel ist wie bei aktuellen Standard-Akkus.

KI soll die Batterie-Entwicklung 100-fach beschleunigen

BYD testet die neue Technologie bereits in Prototypen des Mittelklassemodells Seal, das in direkter Konkurrenz zu Teslas Model 3 und dem BMW i4 steht. Baidus Tests finden im Straßenverkehr statt, und das Modell könnte 2027 als erstes Serienfahrzeug mit Festkörpertechnologie auf den Markt kommen. Die Festkörperbatterien versprechen nicht nur eine höhere Energiedichte, sondern auch extrem hohe Ladeleistungen.


Die BYD-Aktie sitzt auf Support, könnte aber nochmal deutlich einbrechen. Hält das Primärszenario, steht die nächste Rallye kurz bevor.
In Tests konnte eine Batterie in nur zwölf Minuten Strom für über 1500 Kilometer aufnehmen, was in realitätsnäheren Tests immer noch mehr als 800 Kilometer Reichweite entspricht. Die Entwicklung der neuen Batterien soll durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz beschleunigt werden. Experten gehen davon aus, dass sich der Forschungszeitraum dadurch um das Zehn- bis Hundertfache verkürzen könnte, was auch die Kosten drastisch senken würde.

Massenproduktion soll 2030 starten

Trotz der technologischen Fortschritte hat BYD auf dem europäischen Markt bisher Schwierigkeiten. Im Jahr 2024 wurden in Deutschland weniger als 3000 Fahrzeuge verkauft. Der Konzern plant jedoch, den Vertrieb in Europa massiv auszubauen und neue Händlernetze zu etablieren. Ein Preisaufschlag durch die neue Batterietechnologie sei laut BYD nicht vorgesehen, was die Attraktivität der Fahrzeuge erhöhen könnte.


Langfristig könnte es für BYD turbulent werden, insgesamt sollte es aber weiterhin deutlich aufwärts gehen.
BYD hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, ab 2030 mit der Festkörperbatterietechnologie in die Massenproduktion einzusteigen. Der Weg zu diesem Meilenstein begann bereits 2013, als BYD mit der Entwicklung der Batterie startete. Auf einem kürzlich abgehaltenen Innovationsgipfel bestätigte Sun Huajun, technischer Leiter des Batteriegeschäfts bei BYD, dass die bisher gängigen flüssigen und die festen Batterien bis Ende des Jahrzehnts preislich gleichziehen sollen.

Kriegt BYD auch in Europa die Kurve?

BYD plant, die Festkörperbatterietechnologie ab 2028 in weiteren Modellen einzusetzen, mit einer großangelegten Massenfertigung ab 2030. Diese Entwicklungen könnten BYD einen erheblichen Vorteil im globalen Wettbewerb um Reichweite und Ladezeit verschaffen. Der Ausbau des europäischen Marktes bleibt eine Herausforderung, aber mit der neuen Technologie könnte BYD auch hierzulande zu einem ernsthaften Konkurrenten werden.

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Carlo Schmid

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