Bitcoiner attackieren JPMorgan: Wird MicroStrategy manipuliert?
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Bitcoiner attackieren JPMorgan: Wird MicroStrategy manipuliert?

Author

Arcan Askin

Die wichtigsten Punkte

Die Bitcoin-Community wirft JPMorgan eine gezielte Attacke auf MicroStrategy vor. Auslöser ist eine Warnung der Bank vor einem möglichen Index-Ausschluss von MicroStrategy. Prominente Investoren rufen daraufhin zum Boykott der Großbank auf und ziehen Parallelen zum GameStop-Hype.

Warum Bitcoiner JPMorgan wegen MicroStrategy attackieren

Ein heftiger Streit erschüttert die Finanzwelt. Warum attackieren Bitcoiner JPMorgan wegen MicroStrategy? Der Kern des Konflikts ist eine Analyse von JPMorgan. Darin warnt die Bank, dass der Index-Anbieter MSCI plant, Firmen mit hohen Kryptobeständen aus seinen Indizes auszuschließen.

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Dies würde MicroStrategy, den größten institutionellen Bitcoin-Halter, direkt treffen. Die Krypto-Community sieht darin eine gezielte Manipulation. Sie wirft der Bank vor, den Kurs von MicroStrategy drücken zu wollen. Daraufhin formierte sich in sozialen Netzwerken schnell eine Boykottbewegung.

Der Hintergrund: Eine Regeländerung mit Sprengkraft

Die geplante Regeländerung von MSCI ist der Auslöser der Kontroverse. Ab Januar 2026 sollen Unternehmen, die mehr als fünfzig Prozent ihrer Bilanzsumme in digitalen Vermögenswerten halten, aus wichtigen Aktienindizes entfernt werden. Da MicroStrategy in Indizes wie dem MSCI World gelistet ist, müssten passive Fonds ihre Aktien verkaufen. JPMorgan-Analysten schätzen, dass dies zu Abflüssen von bis zu 8.8 Milliarden US-Dollar führen könnte. Die Aktie von MicroStrategy gab nach der Warnung bereits deutlich nach und erreichte ein Jahrestief.

Boykottaufrufe und die Reaktion des Marktes

Die Reaktion der Bitcoin-Anhänger ließ nicht lange auf sich warten. Prominente Persönlichkeiten wie der Investor Grant Cardone und der Bitcoin-Befürworter Max Keiser riefen offen zum Boykott von JPMorgan auf. Cardone gab an, zwanzig Millionen Dollar von der Bank abgezogen zu haben. Es kursieren Gerüchte, JPMorgan würde selbst auf einen fallenden Kurs von MicroStrategy wetten. Michael Saylor, Gründer von MicroStrategy, reagierte gelassen. Er betonte, sein Unternehmen sei kein passiver Fonds, sondern eine innovative Finanzfirma, die auf Bitcoin aufbaut.

FAQ

Warum attackieren Bitcoiner JPMorgan wegen MicroStrategy?

Bitcoiner werfen JPMorgan vor, eine gezielte Kampagne gegen MicroStrategy zu führen. Sie glauben, die Warnung der Bank vor einem Index-Ausschluss sei eine bewusste Manipulation. Ziel sei es, den Aktienkurs von MicroStrategy zu schädigen. Da MicroStrategy der größte Unternehmensinvestor in Bitcoin ist, wird ein Angriff auf die Firma als Angriff auf Bitcoin selbst wahrgenommen. Die Community reagiert darauf mit Boykottaufrufen und wirft der Bank Heuchelei vor.

Was ist die MSCI-Regel und warum ist sie wichtig?

MSCI ist ein wichtiger Finanzdienstleister, der weltweit anerkannte Aktienindizes wie den MSCI World erstellt. Viele große Fonds und ETFs bilden diese Indizes passiv nach. Die geplante Regeländerung würde Firmen mit hohen Kryptobeständen wie MicroStrategy aus diesen Indizes ausschließen. Das hätte zur Folge, dass Fonds, die den Index abbilden, ihre MicroStrategy-Aktien verkaufen müssten. Dies würde zu einem massiven Verkaufsdruck und wahrscheinlich zu einem stark fallenden Aktienkurs führen.

Wie reagiert Michael Saylor auf die Situation?

Michael Saylor, der Gründer und Vorsitzende von MicroStrategy, zeigt sich von der Debatte unbeeindruckt. Er reagierte auf die Warnungen mit einer klaren Botschaft. Sein Unternehmen sei kein passiver Fonds oder eine Holding, sondern eine aktive Firma, die auf der Grundlage von Bitcoin innovative Finanzstrukturen schaffe. Er betonte, dass die langfristige Strategie und die Überzeugung von Bitcoin unverändert bleiben. Eine Index-Klassifizierung sei für das Geschäftsmodell nicht entscheidend.

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Arcan Askin

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