Bitcoin fällt unter 98 000 Dollar: Fed-Zinskürzung im Dezember plötzlich fraglich
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Bitcoin fällt unter 98 000 Dollar: Fed-Zinskürzung im Dezember plötzlich fraglich

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Arcan Askin

Die wichtigsten Punkte

Bitcoin ist unter die kritische Marke von 98 000 Dollar gefallen und hat damit den tiefsten Stand seit Mai erreicht. Der Absturz folgt auf eine dramatische Neubewertung der US-Zinspolitik. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Dezember ist von über 90 Prozent auf nur noch 49.4 Prozent kollabiert. Grund sind widersprüchliche Aussagen von Fed-Mitgliedern und fehlende Wirtschaftsdaten durch den Regierungsstillstand. Bitcoin wird zum Spielball der Fed-internen Machtkämpfe zwischen Falken und Tauben.

Fed im Chaos: Falken gegen Tauben

Die Federal Reserve ist tief gespalten. Eine Gruppe von Falken um die Bostoner Fed-Präsidentin Susan Collins warnt vor verfrühter Euphorie. Sie fürchten, dass die Inflation wieder anziehen könnte. Dem gegenüber stehen die Tauben wie Fed-Gouverneur Stephen Miran, die auf aggressivere Lockerung drängen. Fed-Chef Jerome Powell steht vor der Zerreißprobe, einen Konsens zu finden. Seine Aussage, eine Dezember-Senkung sei alles andere als sicher, verstärkte die Unsicherheit.

Daten-Blackout durch Shutdown

Die Unsicherheit wird durch den jüngsten Regierungsstillstand verschärft. Wichtige Wirtschaftsdaten, darunter die letzten beiden Arbeitsmarktberichte und die Inflationsdaten für Oktober, wurden nicht veröffentlicht. Powell verglich die Situation mit dem Fahren im Nebel. Ohne klare Datenbasis agiert die Fed im Blindflug. Diese Unsicherheit ist Gift für Risiko-Assets wie Bitcoin, die auf klare geldpolitische Signale angewiesen sind.

Markt-Korrektur: Bitcoin als Risiko-Asset

Der Bitcoin-Crash ist Teil einer breiteren Marktkorrektur. Der S&P 500 fiel um 1.6 Prozent, der Nasdaq um 2.3 Prozent. Besonders der Technologiesektor wurde hart getroffen. Dies zeigt, dass Bitcoin zunehmend als Risiko-Asset gehandelt wird. Steigende Anleiherenditen erhöhen die Opportunitätskosten für das Halten von nicht-verzinslichen Vermögenswerten. Institutionelle Investoren ziehen sich bei steigender Unsicherheit aus volatilen Anlagen zurück.

Analyse: BTC bis unter 73 000 Dollar?

Primär verorten wir Bitcoin nunmehr in einem Welle-C-Abverkauf und gehen davon aus, dass dieser noch etwas anhalten dürfte, ehe es wieder korrektiv aufwärts geht. Da wir ein Elliott-Wellen-Analysehaus sind sehen wir entsprechend Fundamentalereignisse lediglich als Katalysator für Bewegungen und nicht als Ursache. Zugang zu allen Zielzonen und potenziellen Szenarien erhalten Sie hier.

FAQ

Kürzt die Fed im Dezember ihre Zinsen?

Die Wahrscheinlichkeit liegt bei 50:50. Vor zwei Wochen lag sie noch bei über 90 Prozent. Die Fed ist tief gespalten, und fehlende Wirtschaftsdaten erschweren die Entscheidung. Eine Zinssenkung ist alles andere als sicher.

Wie geht es mit Bitcoin weiter? (Analyse!)

Bitcoin befindet sich in einer kritischen Phase. Der Kurs ist unter die wichtige Unterstützung gefallen. Die weitere Entwicklung hängt von der Fed ab. Bleibt die Zinssenkung aus, könnte der Kurs weiter fallen. Eine Senkung im Januar könnte jedoch eine Aufwärtsbewegung einleiten.

Was kostete 1 Bitcoin vor 10 Jahren?

Vor zehn Jahren kostete ein Bitcoin rund 320 Dollar. Der heutige Kurs entspricht einer Wertsteigerung von über 30 000 Prozent. Dies verdeutlicht die extreme Volatilität und das enorme Potenzial als langfristiges Investment.

Wie viel Bitcoin kriegt man für 100 Euro?

Bei einem Bitcoin-Kurs von 98 000 Dollar erhält man für 100 Euro etwa 0.00119 Bitcoin. Da Bitcoin bis auf acht Nachkommastellen teilbar ist, kann man auch kleine Beträge investieren.

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Arcan Askin

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