Die wichtigsten Punkte:
Der US-Generalanwalt unterstützt Bayers Antrag beim Supreme Court im Glyphosat-Streit. Ein Sieg könnte die Klagewelle beenden und Bayer Milliarden sparen. Die Bayer-Aktie springt um etwa 15 Prozent nach oben. CEO Bill Anderson betreibt aggressive Lobbyarbeit in Washington. Ein Urteil könnte bis Sommer 2026 fallen.
Generalanwalt unterstützt Bayers Supreme Court Antrag
Der US-Generalanwalt D. John Sauer unterstützt Bayers Antrag beim Supreme Court. Dies ist ein Sieg im sieben Jahre andauernden Streit. Bayer hofft auf ein Grundsatzurteil. Der Konzern wurde 2018 mit der Monsanto-Übernahme belastet. Etwa 197 000 Klagen wurden eingereicht, 65 000 sind offen. Bayer zahlte zehn Milliarden Dollar. Ein Sieg könnte künftige Klagen ausschließen.
CEO Bill Anderson setzt auf Lobbyarbeit
CEO Bill Anderson betreibt eine Lobbykampagne. 2024 gab Bayer 8.5 Millionen Dollar aus. Glyphosat ist systemrelevant. Bayer liefert 50 Prozent des Glyphosats. Ohne Glyphosat könnten Lebensmittelpreise um 50 Prozent steigen. Anderson droht mit Rückzug. Über 80 Bauernverbände unterstützen Bayer.
Politische Gegner und Unsicherheiten
Bayer kämpft gegen mächtige Gegner. US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Junior war Rechtsanwalt gegen Monsanto. Er gewann 2018 289 Millionen Dollar. Kennedy Junior setzt sich gegen Glyphosat ein wobei die WHO Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend einstufte. Die EPA sagt, es ist unbedenklich. Der Supreme Court könnte bis Anfang 2026 entscheiden, ein Urteil könnte bis Sommer 2026 fallen.
Der Aktienmarkt reagiert positiv: Die Nachricht ließ die Bayer-Aktie um 15 Prozent springen sodass der Kurs aktuell bei 34 Euro notiert.
Seit der Monsanto-Übernahme 2018 litt die Aktie. Der Kurs fiel von über 100 Euro auf unter 18 Euro im April 2025. Ein Sieg könnte Bayer Milliarden sparen. Zugang zu allen Zielzonen und potenziellen Szenarien erhalten Sie hier.
FAQ
Wie will Bayers CEO Bill Anderson im Glyphosat-Streit gewinnen?
CEO Bill Anderson betreibt Lobbyarbeit in Washington. Er trifft sich mit Senatoren und Gouverneuren. Glyphosat ist systemrelevant für die Agrarindustrie. Bayer droht mit Rückzug. Über 80 Bauernverbände unterstützen Bayer. Das Ziel ist ein Sieg beim Supreme Court, der künftige Klagen ausschließt.
Ist Glyphosat in Deutschland noch erlaubt?
Ja, Glyphosat ist in Deutschland noch erlaubt. Das Herbizid wird in der Landwirtschaft verwendet. Die Nutzung ist weniger verbreitet als in den USA. Auch in Deutschland gibt es Kontroversen. Die EU reguliert Glyphosat strenger als die USA.
Was ist das Problem mit Glyphosat?
Das Problem ist die Frage, ob Glyphosat Krebs verursacht. Die WHO stufte Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend" ein. Die EPA sagt, es ist unbedenklich. Diese Widersprüche führen zu Tausenden von Klagen. Krebspatienten behaupten, Glyphosat habe ihren Krebs verursacht. Bayer verlor Verfahren und zahlte Milliarden Dollar. Der Supreme Court könnte diese Frage klären.





