Das Wichtigste auf einen Blick
Apple hat iOS 26 und weitere Updates veröffentlicht, die Millionen Geräte auf ein neues Design und viele zusätzliche Funktionen umstellen. Mit dem „Liquid-Glass“-Look wirken die Oberflächen transparenter, doch Nutzer müssen sich an Veränderungen bei Lesbarkeit und Bedienung gewöhnen. iPad und Mac profitieren von praktischen Verbesserungen wie freier Fensterverwaltung und KI-gestützter Steuerung. Wer ein iPhone 11 oder neuer besitzt, kann sofort aktualisieren, ältere Modelle fallen heraus. Parallel deuten Analystenberichte an, dass Apple Ende 2026 erstmals ein MacBook Pro mit OLED-Touchscreen vorstellen will – ein strategischer Kurswechsel mit weitreichenden Folgen für Nutzer.
Neues iPhone, frisches Betriebssystem: Apple rüstet auf
Apple hat am Montagabend seine neuen Betriebssysteme veröffentlicht. Millionen Nutzer weltweit können ab sofort iOS 26, iPadOS 26, macOS 26, watchOS 26 sowie tvOS und visionOS in der Version 26 installieren. Die größte Neuerung ist ein völlig überarbeitetes Liquid-Glass-Design, das Bedienelemente durchsichtig wirken lässt und den Geräten ein luftigeres Erscheinungsbild verleiht. Auch das neue iPhone 17 ist vor etwa einer Woche erschienen. Gleichzeitig mehren sich Berichte, dass der Konzern Ende 2026 erstmals ein MacBook Pro mit Touchscreen auf den Markt bringen will – ein Schritt, den Firmengründer Steve Jobs einst strikt ausgeschlossen hatte.
Neue Designs für iPhone, iPad und Mac
Das neue Erscheinungsbild mit dem Namen Liquid Glass verändert die Benutzeroberfläche auf allen Apple-Geräten sichtbar. Buttons und Menüs wirken transparenter, Inhalte im Hintergrund scheinen teilweise durch. Ziel ist es, die Oberfläche moderner und leichter wirken zu lassen. App-Symbole können nun auf Wunsch in einem einheitlich farblosen Glas-Look dargestellt werden. Nutzer erhalten dadurch mehr Möglichkeiten zur Personalisierung, etwa auf dem Sperrbildschirm des iPhones.
Die neue Optik hat jedoch auch Kritik hervorgerufen. Viele Beta-Tester klagten über Lesbarkeitsprobleme, weil Text und Symbole auf transparenten Flächen schlechter erkennbar seien. Apple hat darauf reagiert und Verbesserungen eingebaut, doch Beobachter erwarten, dass in den kommenden Wochen weitere Anpassungen folgen. Für App-Entwickler bedeutet das neue Design zusätzliche Arbeit, viele haben ihre Programme bereits überarbeitet, damit sie zur neuen Optik passen.
Welche Funktionen jetzt wichtig sind
Neben der optischen Modernisierung bringt Apple viele praktische Neuerungen. Besonders das iPad profitiert von iPadOS 26: Erstmals können Nutzer ein freies Fenstersystem verwenden, das es ermöglicht, mehrere Programme flexibel nebeneinander zu öffnen – ähnlich wie am Mac. Auch die klassische Menüleiste des Macs hält Einzug, was die Bedienung vereinheitlicht.
macOS 26, Codename Tahoe, erweitert die Suchfunktion Spotlight deutlich. Diese dient nun nicht nur zum Auffinden von Dateien, sondern auch als Kommandozentrale: Nutzer können Kurzbefehle starten oder App-Aktionen auslösen, ohne ein Programm zu öffnen. Zudem können Apps erstmals ein lokales KI-Modell verwenden, das Teil von Apple Intelligence ist. Damit lassen sich viele Aufgaben direkt auf dem Gerät verarbeiten, ohne dass Daten in die Cloud übertragen werden müssen – ein Pluspunkt für Datenschutz und Geschwindigkeit.
Auf dem iPhone werden vor allem zwei Bereiche gestärkt: Sicherheit und Alltagshilfen. Die Telefon- und Nachrichten-App erhält verbesserte Filter gegen Spam-Anrufe und unerwünschte Nachrichten.
Screenshots können mit Hilfe von KI ausgewertet werden – optional auch über externe Dienste wie ChatGPT oder Google Lens. Für die Gesundheit liefert Apple neue Funktionen: Die Health-App erstellt nun einen Schlafindex und erinnert den Nutzer, regelmäßig den Blutdruck zu messen. Neuere Apple Watches ab Series 9 können sogar Warnungen anzeigen, wenn Anzeichen für Bluthochdruck bestehen.
Auf welchen Geräten das Update läuft
Nicht alle Nutzer können die neuen Systeme installieren. Für iPhones gilt nun das iPhone 11 als Mindestvoraussetzung. Ältere Modelle wie das iPhone XR oder iPhone XS erhalten kein Update mehr. Auch bei den Macs zieht Apple einen Schlussstrich: Mehrere Intel-Rechner werden nicht mehr unterstützt, darunter das MacBook Air von Anfang 2020, MacBook-Pro-Modelle aus den Jahren 2018 und 2019 sowie der iMac Pro. Wer diese Geräte nutzt, bleibt bei älteren Systemversionen.
watchOS 26 läuft dagegen auf allen Uhren ab der Series 6 und der zweiten Generation der SE. Für ältere Geräte verteilt Apple immerhin noch Sicherheitsupdates, etwa iOS 18.7 oder macOS 15.7. Langfristig werden diese aber auslaufen. Für Besitzer aktueller Geräte lohnt sich das Update schon jetzt: Es bringt nicht nur neue Funktionen, sondern schließt auch Sicherheitslücken. iPad-Nutzer erhalten mit iPadOS 26 schon heute Funktionen, die andeuten, wie sehr Apple Mac und iPad künftig verschmelzen will.
Gegen Steve Jobs‘ Wunsch: Touch-MacBook 2026?
Apropos Mac: Während die aktuellen Updates für bereits erschienene Geräte relevant sind, richtet sich der Blick vieler Nutzer auf ein anderes Projekt: das erste MacBook Pro mit Touchscreen. Analysten gehen davon aus, dass Apple Ende 2026 ein Modell mit OLED-Display und Touch-Funktion einführt. OLED ist eine Displaytechnologie, die im Vergleich zu den heutigen Mini-LED-Panels kräftigere Farben, bessere Kontraste und längere Akkulaufzeiten ermöglicht.
Die Bedienung per Touch würde einen Bruch mit der bisherigen Firmenphilosophie darstellen. Steve Jobs hatte Touchscreens in Notebooks noch 2010 als unpraktisch bezeichnet, weil langes Arbeiten mit ausgestrecktem Arm zu Ermüdung führe. Inzwischen hat Apple aber seine Software stark verändert: iPadOS 26 bringt eine Mac-ähnliche Menüleiste und Fensterverwaltung aufs Tablet, der Mac wiederum integriert immer mehr KI-Funktionen. Beobachter sehen darin den Versuch, beide Gerätewelten einander anzunähern.
Für Apple-Fans könnte es aber ein wichtiges Argument sein, mit einem Kauf zu warten: Das neue Modell verspricht das größte Redesign seit 2021. Neben dem Premium-Gerät arbeitet Apple angeblich auch an einem günstigeren MacBook mit iPhone-Prozessor, das Ende 2025 erscheinen soll – zunächst allerdings ohne Touchscreen. Eine zweite Generation mit Fingerbedienung wird frühestens 2027 erwartet.




