Alibaba und Basketball-Topliga NBA schließen Deal: Das macht die BABA-Aktie
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Alibaba und Basketball-Topliga NBA schließen Deal: Das macht die BABA-Aktie

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Esma Sakalli

Die wichtigsten Punkte 

Die NBA kehrt nach sechs Jahren Pause mit zwei Spielen in Macau nach China zurück und startet gleichzeitig eine Partnerschaft mit Alibaba Cloud, die künftig die digitalen Systeme von NBA China betreibt. Die Kooperation soll personalisierte Fanerlebnisse ermöglichen und gilt als strategischer Schritt, um die Präsenz der Liga im chinesischen Markt zu stärken. Damit wird Macau zur Bühne für das Comeback von Sport, Technologie und Diplomatie zugleich.

NBA feiert China-Comeback mit Spielen in Macau

Nach sechs Jahren diplomatisch bedingter Pause ist die NBA zurück in China – und das mit einem symbolträchtigen Auftritt: Zwei Preseason-Spiele zwischen den Brooklyn Nets und den Phoenix Suns finden in Macau statt, dem größten Glücksspielzentrum der Welt. Die Begegnungen sind Teil eines fünfjährigen Vertrags mit Sands China, einer Tochter des US-Kasino-Giganten Las Vegas Sands. Es ist das erste Mal, dass NBA-Spiele in Macau ausgetragen werden, begleitet von einer fünftägigen NBA-Erlebnisveranstaltung mit Musik, Mode und Technologie.

Zu den prominenten Gästen zählt Shaquille O’Neal, der die Rückkehr der Liga auf den chinesischen Markt mitfeiert. Die Spiele markieren das Ende einer langen Eiszeit zwischen der NBA und China, ausgelöst durch einen Tweet des damaligen Houston-Rockets-Managers Daryl Morey im Jahr 2019, in dem er Unterstützung für Hongkongs Demokratiebewegung bekundete. Die Folge: ein Sendeverbot in China, Sponsorenrückzug und Millionenverluste.

Partnerschaft mit Alibaba stärkt digitales Comeback

Parallel zur sportlichen Rückkehr schließt die NBA eine mehrjährige Partnerschaft mit Alibaba Group, Chinas Technologieriesen. Über die Tochter Alibaba Cloud wird das Unternehmen künftig die digitalen Systeme von NBA China betreiben und künstliche Intelligenz sowie Cloud-Dienste für die Liga bereitstellen. Das Ziel: personalisierte, interaktive Fanerlebnisse auf der NBA-App in China zu schaffen. Alibaba Cloud wird damit offizieller KI- und Cloud-Partner der NBA – ein Deal, der auch geopolitisch Aufmerksamkeit erregt.

Die BABA-Aktie hat innerhalb der letzten Handelsstunden weitere Rücksetzer verzeichnet. Abonnenten erhalten konkrete Zielzonen für Einstiege.

Denn während die USA chinesischen Firmen im Hightech-Sektor, etwa bei Halbleitern, zunehmend Beschränkungen auferlegen, baut die NBA auf Kooperation. Beobachter sehen in der Vereinbarung ein pragmatisches Zeichen: wirtschaftliche Interessen überbrücken politische Spannungen. Der Schritt gilt zudem als Prestigegewinn für Alibaba, das mit der NBA erstmals einen prominenten US-Kunden für seine Cloud-Sparte gewinnt – bislang nutzten nur mittelgroße US-Unternehmen die Dienste.

Macau als Bühne für Sport, Technologie und Imagepolitik

Mit der Rückkehr nach China will die NBA verlorenes Vertrauen wieder aufbauen und den Basketballboom auf dem dortigen Markt neu entfachen – immerhin spielen rund 300 Millionen Menschen im Land regelmäßig Basketball. Macau bietet dafür die perfekte Bühne: Als einzige chinesische Stadt mit legalem Casinobetrieb ist sie ein Magnet für internationale Events. Die Spiele finden im Venetian Macau statt, das Sands China für rund 13.5 Milliarden US-Dollar im Zuge einer Diversifizierung seiner nicht-gaming-Projekte modernisiert hat.

Während die NBA wirtschaftlich vom lukrativen chinesischen Markt profitiert, erhält Macau durch die Veranstaltungen zusätzliche Impulse, sich als globales Unterhaltungszentrum zu positionieren. Für die Fans bedeutet das: Die Rückkehr der NBA nach China ist mehr als nur ein Spiel – sie ist ein diplomatisches Comeback, ein wirtschaftlicher Neustart und ein technologisches Experiment zugleich.

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Esma Sakalli

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