Vera Rubin: Nvidia stellt neue Chipgeneration für KI-Server vor
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Vera Rubin: Nvidia stellt neue Chipgeneration für KI-Server vor

Author

Esma Sakalli

Das Wichtigste in Kürze:

  • Nvidia kündigt die Massenproduktion der neuen KI-Chipplattform Vera Rubin an.
  • Die Chips sollen bis zu fünfmal leistungsstärker und deutlich effizienter sein.
  • Zudem plant Nvidia Open-Source-Software und einen Robotaxi-Dienst ab 2027.

Neuer Leistungssprung für Künstliche Intelligenz

Auf der Technologiemesse CES in Las Vegas hat Nvidia seine nächste Chipgeneration vorgestellt. Konzernchef Jensen Huang kündigte den Start der Massenproduktion der Plattform Vera Rubin noch für dieses Jahr an. Die neue Generation richtet sich gezielt an Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz wie Chatbots und große Sprachmodelle.

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Laut Nvidia liefert Vera Rubin bei KI-Anwendungen eine bis zu fünffach höhere Leistung als die bisherige Generation Blackwell. Möglich wird dies durch ein hauseigenes Datenformat namens NVFP4, obwohl nur die 1.6-fache Anzahl an Transistoren verbaut ist. Bei der sogenannten Inferenz, also der Beantwortung von Nutzeranfragen, sollen die Kosten pro Token um rund zehn Prozentfaktoren sinken.

Server, Speicher und erste Großkunden

Die Plattform besteht aus sechs spezialisierten Chips, darunter die neue GPU-Architektur Rubin und die CPU Vera mit 88 eigens entwickelten Olympus-Kernen. In Servern wie dem neuen DGX Vera Rubin werden bis zu 72 GPUs über NVLink zusammengeschaltet. Nvidia gibt an, dass mit einem Viertel der bisherigen Chips dieselbe Rechenleistung erzielt werden kann.

Ergänzt wird die Hardware durch die neue Context Memory Storage-Technologie. Sie soll es KI-Systemen ermöglichen, bei langen Dialogen bis zu zwanzigmal schneller auf Kontextdaten zuzugreifen. Zu den ersten Abnehmern zählt der Cloud-Anbieter CoreWeave. Auch Microsoft, Amazon, Google und Oracle gelten als potenzielle Nutzer der neuen Systeme.

KI als Basis für autonome Fahrzeuge

Parallel zur Chipvorstellung kündigte Huang neue Open-Source-Software für selbstfahrende Autos an. Diese soll inklusive Trainingsdaten veröffentlicht werden, um Transparenz für Autohersteller zu schaffen. Nvidia plant, die Technologie zwischen 2028 und 2030 in Privatfahrzeuge zu bringen.

Chartanalyse sowie Handelsmöglichkeiten

Bereits ab 2027 soll gemeinsam mit einem Partner ein Robotaxi-Dienst starten. Nvidia setzt dabei auf eine Kombination aus Kameras, Radar und Laser-Radar. Für Investoren ist die Strategie klar: Mit Vera Rubin stärkt Nvidia seine dominante Position im KI-Markt und erschließt zugleich neue Wachstumspotenziale im Bereich autonomer Mobilität.

FAQ

Was hat Vera Rubin gemacht?

Vera Rubin war eine US-Astronomin. Sie wies durch Messungen von Galaxienrotationen nach, dass der Großteil der Materie im Universum unsichtbar ist, heute bekannt als dunkle Materie.

Wie kühl muss ein Serverraum sein?

Rechenzentren arbeiten meist bei 18 bis 27 Grad Celsius. Diese Spanne gilt als optimal, um Hardware zu schützen und gleichzeitig den Energieverbrauch für Kühlung effizient zu halten.

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Esma Sakalli

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