Treffen mit Tech-CEOs: Trump kündigt "umfangreiche" Chip-Zölle an
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Treffen mit Tech-CEOs: Trump kündigt "umfangreiche" Chip-Zölle an

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Carlo Schmid

Die wichtigsten Punkte

Donald Trump traf sich im Weißen Haus mit den Spitzen der größten US-Techkonzerne, darunter Mark Zuckerberg von Meta, Apples Tim Cook und Googles Sundar Pichai. Im Rahmen des Treffens sicherten die Unternehmen milliardenschwere Investitionen in den USA zu, insbesondere in den Ausbau von KI-Infrastruktur. Trump versprach den Konzernen Unterstützung bei Energieversorgung und Genehmigungen. Gleichzeitig kündigte er „umfangreiche“ Zölle auf importierte Halbleiter an. Mit möglichen Ausnahmen für Unternehmen, die stark in den USA investieren. Apple etwa könnte dadurch von Strafzöllen verschont bleiben, da das kalifornische Unternehmen bereits Milliardeninvestitionen in den USA angekündigt hat.

Ein Dinner mit den Tech-Größen

Im State Dining Room des Weißen Hauses versammelte Trump die Spitzen der Tech-Welt – von Meta-Chef Mark Zuckerberg über Apple-CEO Tim Cook bis zu Microsofts Satya Nadella und OpenAI-Chef Sam Altman. Jeder von ihnen nutzte die Bühne, um neue Investitionen in den USA anzukündigen. Zuckerberg sprach von mindestens 600 Milliarden Dollar bis 2028, während Cook ebenfalls sein Bekenntnis zu 600 Milliarden Dollar für US-Produktionsstätten bekräftigte.

Fokus auf künstliche Intelligenz

Ein zentrales Thema des Abends war die Rolle der USA in der KI-Entwicklung. Die Unternehmen betonten den Aufbau neuer Rechenzentren und Infrastruktur, um den steigenden Energiebedarf der Branche zu decken. Trump versprach, den Zugang zu Strom und Genehmigungen zu erleichtern, und erklärte selbstbewusst: „Wir führen China um ein großes Stück an.“

Milliardenversprechen und politische Absicherung

Trump stellte klar, dass Investitionen im Inland die beste Absicherung gegen künftige Handelsbarrieren seien. Unternehmen wie Meta und Apple wollen nicht nur ihre Präsenz in den USA ausbauen, sondern auch Strafzölle umgehen, die Trump für Importe vorsieht. Hitachi Energy kündigte zusätzlich Investitionen von mehr als einer Milliarde Dollar in das US-Stromnetz an, um den Energiebedarf der KI-Infrastruktur zu stützen.

„Umfangreiche“ Zölle auf Chips geplant

Parallel zum Dinner machte Trump seine Pläne für neue Zölle auf Halbleiterimporte öffentlich. Er kündigte an, „sehr bald“ umfassende Zölle einzuführen. Diese sollen gezielt Unternehmen treffen, die ihre Fertigung nicht in die USA verlagern. Firmen mit großen Investitionen im Inland könnten dagegen ausgenommen werden. Trump betonte dabei, dass er bereits über Strafzölle von 100 Prozent oder sogar 200 bis 300 Prozent nachgedacht habe.

Gewinner und Verlierer der Zollpolitik

Besonders Apple könnte profitieren: Trump betonte, dass Tim Cook „in ziemlich guter Form“ sei, da das Unternehmen Milliarden in den USA investieren wolle. Für andere internationale Konzerne, die stärker von Importen abhängig sind, könnten die angekündigten Zölle jedoch ein ernstes Risiko darstellen. Damit verknüpft Trump Industriepolitik direkt mit geopolitischem Druck – vor allem im Konkurrenzkampf mit China.

Politische Dimension des Treffens

Das Treffen unterstrich die wachsende Nähe zwischen Trump und dem Silicon Valley. Die nicht ganz freiwillig zustande gekommen ist, denn Analysten sprechen davon, dass Trump durch seine Zollpolitik die großen Techfirmen des Silicon Valley zu Investitionen direkt in den USA mehr oder weniger zwingt. Von allein wären diese laut Experten so nicht gekommen.

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Carlo Schmid

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