Starke Zahlen, schwache Reaktion: AMD-Aktie trotzdem auf 300 Dollar?
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Starke Zahlen, schwache Reaktion: AMD-Aktie trotzdem auf 300 Dollar?

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Arcan Askin

Die wichtigsten Punkte

AMD meldet für das dritte Quartal 2025 einen Rekordumsatz von 9.25 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 1.23 Milliarden Dollar, was die Erwartungen der Analysten deutlich übertrifft. Trotz dieser starken Zahlen fiel die AMD-Aktie um fast fünf Prozent, belastet durch eine hohe Bewertung und den Verkauf der kompletten AMD-Position durch Amazon. Währenddessen explodierte das Gaming-Segment um 181 Prozent, und die KI-Fantasie, angeführt durch neue Deals mit OpenAI und Oracle, soll nun Nvidias Dominanz brechen und könnte die Aktie in Richtung 300 Dollar treiben.

Paradoxon am Markt: Rekordzahlen, aber die Aktie fällt

AMD hat im dritten Quartal alle Erwartungen gesprengt. Der Umsatz lag bei 9.25 Milliarden Dollar, der Gewinn stieg um 61 Prozent. Doch anstatt einer Rallye folgte der Absturz. Die Aktie gab um fast fünf Prozent nach. Der Markt sendet ein klares Signal: Selbst herausragende Zahlen rechtfertigen eine überhitzte Bewertung nicht mehr. Die guten Nachrichten waren bereits eingepreist, Anleger nehmen nun Gewinne mit.

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Wachstum auf allen Fronten: Gaming und KI als Treiber

Die treibenden Kräfte waren das Rechenzentrum und Gaming. Die Data-Center-Sparte wuchs um 22 Prozent auf 4.3 Milliarden Dollar Umsatz. Das Client-Geschäft legte um 46 Prozent auf 2.75 Milliarden zu. Die größte Überraschung war das Gaming-Segment. Es explodierte mit 181 Prozent Wachstum auf 1.3 Milliarden Dollar. Die hohe Nachfrage nach Radeon-Karten und Konsolen-Chips zeigt AMDs Stärke.

Warnschuss von Amazon und Goldman Sachs

Die Euphorie wird jedoch durch zwei Warnschüsse gedämpft. Amazon hat seinen gesamten Bestand an AMD-Aktien verkauft. Das ist ein klares Misstrauensvotum. Zudem bleibt Goldman Sachs bei einer neutralen Einschätzung. Das Kursziel liegt bei 210 Dollar, weit unter dem aktuellen Kurs. Die Bank nennt die extrem hohen Erwartungen als Hauptgrund für ihre vorsichtige Haltung.

Der 300-Dollar-Traum: Kann die KI-Wette aufgehen?

Trotz der Risiken lebt der Traum von 300 Dollar weiter. Die Hoffnung stützt sich auf die Expansion im KI-Markt. Ein neuer Deal mit OpenAI positioniert AMD als Konkurrent für Nvidia. Auch die starke Prognose für das vierte Quartal mit erwarteten 9.6 Milliarden Dollar Umsatz stützt die Fantasie. Gelingt es CEO Lisa Su, Marktanteile zu gewinnen, könnte die Aktie auf neue Rekordhöhen treiben.

FAQs

Was sind die Wachstumstreiber für AMD?

Die Haupttreiber sind das Rechenzentrums-Geschäft und das Client-Segment. Im dritten Quartal zeigte auch das Gaming-Segment explosives Wachstum. Epyc-Prozessoren, Ryzen-CPUs und Radeon-Grafikkarten sind die Schlüsselprodukte.

Ist AMD eine ernsthafte Konkurrenz für Nvidia im KI-Markt?

Ja, AMD positioniert sich als Alternative zu Nvidia. Deals mit OpenAI und Oracle zeigen das Vertrauen großer Cloud-Anbieter. Sie wollen ihre Abhängigkeit von Nvidia reduzieren. AMDs MI300-Serie gilt als technologisch konkurrenzfähig.

Wie realistisch ist ein Kursziel von 300 Dollar für die AMD-Aktie?

Ein Kursziel von 300 Dollar ist ambitioniert, aber möglich. Es hängt vom Erfolg im KI-Markt ab. Kann AMD nachhaltig Marktanteile von Nvidia gewinnen? Dann könnten Analysten die hohe Bewertung weiter akzeptieren.

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Da wir ein Elliott-Wellen-Analysehaus sind sehen wir entsprechend Fundamentalereignisse lediglich als Katalysator für Bewegungen und nicht als Ursache.

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Arcan Askin

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