Die wichtigsten Punkte
Apple bringt diese Woche mehrere neue Geräte mit dem M5-Chip, der vor allem durch höhere KI- und Grafikleistung überzeugt. Der Prozessor steckt im neuen MacBook Pro, iPad Pro und der Vision Pro, die äußerlich unverändert bleiben, aber effizienter und günstiger werden. Für Aufsehen sorgt Apples Entscheidung, das MacBook Pro in Europa ohne Netzteil auszuliefern – offiziell wegen EU-Regeln, vermutlich aber aus wirtschaftlichen Gründen. Ergänzt wird das Update durch neue AirTags 2, den HomePod mini 2 und eine verbesserte Vision Pro. Apples Fokus liegt klar auf Leistung, KI und einem noch enger verzahnten Ökosystem.
Der Herbst der M5-Revolution
Apples Produktzyklen sind längst berechenbar – und doch schafft es der Konzern immer wieder, Spannung zu erzeugen. Auch in diesem Oktober bleibt der iPhone-Hersteller seiner Tradition treu und läutet die heiße Phase vor dem Weihnachtsgeschäft mit einem Rundumschlag an Neuheiten ein.
Im Zentrum steht der neue M5-Chip, der nicht weniger als den nächsten Technologiesprung verspricht. Der in TSMCs dritter 3-Nanometer-Generation gefertigte Prozessor bringt vor allem in Sachen Grafik und künstlicher Intelligenz deutliche Fortschritte: Eine neue GPU-Architektur mit integriertem Neural Accelerator in jedem Kern beschleunigt KI-Berechnungen und maschinelles Lernen spürbar.Der zweite Buchstabe für unser Schnitzejagd-Gewinnspiel ist E! Gewinnen Sie ein Gratis-Abo unserer Analyse. Klicken Sie auf das Banner, um mehr zu erfahren!
Während die CPU-Leistung nur um rund 15 Prozent zulegt, verspricht Apple bei der Grafik eine bis zu 45 Prozent höhere Performance. Das Ziel ist klar – die Geräte sollen bereit sein für eine Zukunft, in der lokale KI-Prozesse ebenso selbstverständlich sind wie das Surfen im Web. Zum Einsatz kommt der Chip im neuen MacBook Pro, im iPad Pro und sogar in der Vision Pro, deren Rechenleistung damit erstmals auf Desktop-Niveau steigen soll.
Kein Netzteil: Apples neue Ladepolitik
Doch neben dem Technikrausch sorgt ein Detail für überraschend viel Gesprächsstoff: Das neue MacBook Pro wird in Europa ohne Ladegerät ausgeliefert. Was bei iPhones längst üblich ist, hält nun auch in der Laptop-Sparte Einzug. Käufer des MacBook Pro M5 finden im Karton zwar ein USB-C-auf-MagSafe-3-Kabel, das eigentliche Netzteil jedoch fehlt.
In den USA dagegen liegt es weiterhin bei – eine Entscheidung, die viele europäische Nutzer irritiert. Offiziell begründet Apple den Schritt mit einem „Vorgriff auf künftige EU-Vorgaben“. Tatsächlich verpflichtet die kommende Richtlinie Hersteller ab Frühjahr 2026 lediglich dazu, Laptops auch ohne Netzteil anzubieten – nicht dazu, sie ausschließlich ohne auszuliefern.
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Branchenkenner werten die Maßnahme daher eher als strategische Entscheidung: Das Zubehörgeschäft gilt als wachsender Umsatztreiber. Wer kein passendes Ladegerät besitzt, muss 65 Euro für das 70-Watt-Modell oder 85 Euro für die 96-Watt-Variante bezahlen. Für Apple ist das ein doppelter Gewinn – geringere Produktionskosten und zusätzlicher Absatz im Zubehörsegment. Und während der Konzern das Vorgehen mit Umweltargumenten stützt, bleibt der Eindruck, dass hier Pragmatismus und Profit gleichermaßen Pate standen.
Evolution im Ökosystem: Vom iPad bis zur Vision Pro
Abseits dieser Kontroverse zeigt sich Apple technologisch konservativ, aber detailverliebt. Das neue iPad Pro bleibt äußerlich unverändert, beherbergt nun jedoch den M5, bis zu 12 GB Arbeitsspeicher und erstmals Apples eigenes C1X-Modem. Auch das Vision-Pro-Headset erhält ein Upgrade: mehr Rechenleistung, ein verbessertes Display und ein neues Strickband für höheren Tragekomfort – bei gesenktem Einstiegspreis von 3700 Euro.
Ergänzt wird die Produktwelle durch AirTags 2 mit größerer Reichweite und den HomePod mini 2, der dank neuem Chip auf Apple Intelligence vorbereitet ist. Damit setzt Apple auf ein Ökosystem, das Hardware, KI und Konnektivität eng verzahnt – und gleichzeitig zeigt, dass selbst eine kleine Designentscheidung, wie das Fehlen eines Ladegeräts, große Diskussionen anstoßen kann.
FAQ
Welche Apple-Geräte sind neu?
Zu den neuesten Apple-Geräten gehören das iPhone 17, das iPhone Air und die AirPods Pro 3, die bereits im September 2025 vorgestellt wurden. Im Oktober folgte Apple mit einer zweiten Neuheitenwelle: dem MacBook Pro 14 (2025) und dem iPad Pro (2025), beide mit dem neuen M5-Chip, außerdem der überarbeiteten Vision Pro M5, den AirTags 2 und dem HomePod mini 2. Damit erweitert Apple sein Produktportfolio deutlich – mit Fokus auf mehr Leistung, Energieeffizienz und künstliche Intelligenz.
Wann kommen die neuen MacBooks 2025?
Das neue MacBook Pro mit M5-Chip kann seit Mitte Oktober 2025 vorbestellt werden, der Verkaufsstart ist am 22. Oktober 2025. In Europa kostet das Modell ab rund 1799 Euro und wird – anders als in den USA – ohne Netzteil ausgeliefert.
Was ist der Unterschied von Tablet und iPad?
Tablet ist der allgemeine Begriff für tragbare Computer mit Touchscreen, die es von vielen Marken gibt. Das iPad ist Apples eigenes Tablet, läuft mit iPadOS und ist für seine hohe Leistung, lange Software-Unterstützung und enge Einbindung ins Apple-Ökosystem bekannt.
Was ist der Unterschied zwischen iPad Air und iPad?
Das iPad Air ist leichter, dünner und leistungsstärker als das Standard-iPad. Es besitzt meist einen schnelleren Prozessor (aktuell den M2), ein laminiertes Display mit besserer Farbdarstellung und unterstützt Zubehör wie das Magic Keyboard. Das iPad (Basis-Modell) ist dagegen günstiger und ideal für Einsteiger oder den Schulgebrauch.



