Die wichtigsten Punkte
Apples iPhone 17 verkauft sich stark: In den USA und China steigen die Verkäufe in zehn Tagen um 14 Prozent, in China verdoppelt sich die Nachfrage nach dem Basismodell. Grund sind mehr Speicher, besseres Display und der neue A19-Chip. Während die Hardware boomt, stockt Apples KI-Abteilung – Siri-Pläne verzögern sich, Entwickler gehen. Trotzdem bleibt das iPhone Apples stärkste Umsatzquelle.
iPhone 17 startet mit Schwung: Verkaufszahlen steigen um 14 Prozent
Apple erlebt mit dem iPhone 17 einen bemerkenswerten Auftakt. Laut Counterpoint Research liegen die Verkäufe in den ersten zehn Tagen nach Markteinführung in den USA und China um 14 Prozent höher als beim Vorgängermodell iPhone 16. Besonders das Basismodell zieht die Aufmerksamkeit auf sich: In China verkauft sich das iPhone 17 Standard nahezu doppelt so gut wie sein Vorgänger im gleichen Zeitraum.
Analyst Ivan Lam führt diesen Aufschwung nicht auf Marketing oder Hype zurück, sondern auf konkrete Verbesserungen. Der neue A19-Chip, mehr Speicher und eine hellere, energieeffizientere Displaytechnologie sorgen dafür, dass selbst Käufer früherer Generationen überzeugt zugreifen. In einer Phase, in der Apple mit stagnierenden Absatzzahlen zu kämpfen hatte, sendet dieser Start ein klares Signal: Der Konzern kann mit technischer Substanz noch immer Begeisterung wecken.
Pro-Modelle gewinnen zurückkehrende Kunden
Nicht nur das Basismodell sorgt für Rückenwind. Auch das iPhone 17 Pro Max findet in den USA regen Absatz – vor allem bei Nutzern, die seit der Pandemie kein Upgrade vorgenommen haben. Das Spitzenmodell profitiert von sichtbaren Hardware-Neuerungen: einem überarbeiteten Kühlsystem, einem verbesserten Kameramodul und einem moderneren Gehäusedesign. Diese Elemente machen das Gerät zu einem Magneten für Käufer, die bereit sind, tief in die Tasche zu greifen.
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Während Apple weiterhin rund die Hälfte seines Umsatzes mit dem iPhone erzielt, erweist sich die Strategie, auf klare technische Fortschritte statt auf kosmetische Updates zu setzen, als erfolgreich. Bemerkenswert ist, dass die starke Nachfrage anhält, obwohl chinesische Kunden noch auf die Einführung von Apple Intelligence warten müssen. Das deutet darauf hin, dass Apples Kernkompetenz – hochwertige Hardware – derzeit stärker trägt als jede Software-Innovation.
Software im Stillstand, interne Spannungen im AI-Team
Hinter den Kulissen zeigt sich allerdings ein anderes Bild. Während die Hardware glänzt, gerät Apples KI-Abteilung ins Stolpern. Die geplante Einführung einer neuen Siri-Generation verzögert sich erneut, und die zentrale Apple Foundation Models-Gruppe verliert Schlüsselpersonal. Der Abgang von Ke Yang, der eigentlich Siri auf ChatGPT-Niveau bringen sollte, und weiterer führender Ingenieure sorgt für Unruhe im Konzern. Gleichzeitig brachte Apple still und leise neue MacBook-, iPad- und Vision-Pro-Modelle heraus – lediglich mit dem M5-Chip als technischem Upgrade, ohne große Präsentation.
Diese nüchterne Produktpflege steht im Kontrast zur Dynamik des iPhone-Starts. Trotz aller internen Spannungen bleibt Apples Erfolgsrezept intakt: Das iPhone als Zugpferd stabilisiert das Geschäft, auch wenn die Ambitionen im Bereich Künstliche Intelligenz ins Stocken geraten. Für Anleger und Kunden gleichermaßen liefert Cupertino damit ein zwiespältiges, aber faszinierendes Bild: glänzende Verkaufszahlen – und ein Konzern, der hinter der Fassade neu um Orientierung ringt.
FAQ
Wie viele verkaufte iPhones gibt es?
Bis Juli 2025 wurden über drei Milliarden iPhones verkauft. Dies umfasst die Verkäufe aller iPhone-Modelle seit der Einführung im Jahr 2007, wobei die Verkaufszahlen je nach Modell und Geschäftsjahr stark variieren können.
Was ist Apples größter Umsatzbringer?
Apples größter Umsatzbringer ist das iPhone, das für etwa die Hälfte des gesamten Umsatzes des Unternehmens verantwortlich ist. Auch der Bereich Services (Abonnements, App Store etc.) ist ein sehr wichtiger und wachsender Umsatzfaktor.
Welches ist das meistverkaufte iPhone?
Aktuell (Stand Q1 2025) war das iPhone 16 das meistverkaufte Smartphone weltweit, gefolgt vom iPhone 16 Pro Max und iPhone 16 Pro, die in Deutschland sogar die ersten drei Plätze belegten




